Wie hoch darf die Provision sein?
Die Immobilienmaklerverordnung legt Höchstsätze fest. Beim Kauf einer Immobilie mit einem Kaufpreis über 48.448,51 € darf der Makler von Verkäufer und Käufer jeweils höchstens 3 % des Kaufpreises verlangen, zuzüglich 20 % Umsatzsteuer. Bei niedrigeren Kaufpreisen gelten gestaffelte Sätze.
Wann muss ich zahlen?
Die Maklerprovision ist eine Erfolgsprovision: Sie wird erst fällig, wenn durch die Tätigkeit des Maklers ein Kaufvertrag zustande kommt. Kommt kein Verkauf zustande, zahlst du in der Regel nichts.
Gilt das Bestellerprinzip auch beim Verkauf?
Nein. Das Bestellerprinzip („wer bestellt, bezahlt“) gilt seit 1. Juli 2023 nur für die Vermittlung von Mietwohnungen. Beim Verkauf können – wie bisher – sowohl Verkäufer als auch Käufer eine Provision zahlen, jeweils bis zum Höchstsatz.
Worauf solltest du achten?
Entscheidend ist nicht nur die Provision, sondern was du dafür bekommst: Wie wird deine Immobilie präsentiert? Wie viele passende Interessenten erreicht der Makler? Wie gut verhandelt er für dich? Ein höherer Verkaufspreis macht die Provision schnell wett.
Was bedeutet das für dich als Verkäufer?
Lass dir vorab genau erklären, welche Leistungen in der Provision enthalten sind – etwa Bewertung, Fotos, Video, Vermarktung, Besichtigungen und Abwicklung bis zur Schlüsselübergabe. Bei den Immo Rebellen besprechen wir unsere Konditionen transparent im Erstgespräch.



